Die Magento-Schnittstelle

Sie werden kaum eine leistungsfähigere Anbindung finden


Magento ist laut https://wappalyzer.com das am weitesten verbreitete Shopsystem der Welt. Der Marktanteil von Magento beträgt nach automatischer Auswertung von 12,5 Mio Website 32%. Der frühere Spitzenreiter osCommerce kommt offensichtlich gemeinsam mit xtCommerce (das auf osCommerce basiert) gerade einmal auf 10% und rangiert damit auf Platz 4.

Magento wurde in der Version 1.0 erstmals Anfang 2008 als Open-Source-E-Commerce-Plattform veröffentlicht. Produziert wird Magento von der gleichnamigen Firma Magento.

Die Bedeutung von Magento in der Welt des eCommerce war uns Grund genug, einen leistungsfähigen Connector zu entwickeln, um Magento an AnSyS.B4C anzubinden.

Der AnSyS Magento-Connector ist für alle Kunden von AnSyS.B4C, die einen oder mehrer Webshops auf Magento-Basis betreiben wollen, je nach Lizenzmodell, gegen Aufpreis erhältlich oder bereits im Paket enthalten.

Der Connector bedient sich dabei einer XML-Schnittstelle von Magento, der sogenannten Core Api, über welche wichtige Funktionen der Magento-Hintergrundverarbeitung ferngesteuert werden können.


Was ist drin?


Zu einem Webshopconnector wie auch unserem Magentoconnector gehört mehr als, eine Funktion zum Abholen der eingegangenen Aufträge.

Der Webshoconnector von AnSyS.ERP, und so auch unser Magento-Connector deckt die Bereiche:

  • Katalogmanagement
  • Bestandsmanagement
  • Kundenmanagement und
  • Auftragsmanagement ab.

Um vollständig von den Funktionen des Webshop-Backends befreit zu werden, wird im AnSyS.B4C für jeden Webshop ein Katalog definiert. Ein solcher Katalog kann ganz neutral für die Erstellung eines Druckkatalogs, für den Datenexport zu einem Marketplace, die Befüllung eines Affiliate Shop und natürlich auch für den Aufbau eine Webshops mit Magento verwendet werden.

Um einen Katalog für den Aufbau eines Magento Webshops zu verwenden, müssen einige Konfigurationseinstellungen festgelegt werden.
Dazu gehört natürlich die Adresse der Core Api von Magento, Benutzerdaten des berechtigten Core-Api-Nutzers aber auch zum Beispiel das Mapping der Versand- und Zahlungsarten des Magentoshops mit denen, die in AnSyS.ERP angelegt sind.

Wer für die Bereitstellung der Artikel- und Katalogdaten noch eine besondere Aufbereitung der Daten aus dem ERP-System AnSyS.B4C benötigt, kann dazu kleine Funktionen in der Programmiersprache JavaScript anlegen.

Ist erst einmal eine Katalog definiert, geht es mit dem Aufbau des Kataloggruppensystems weiter. Wenn es sich anbietet, kann man dazu als Basis erst einmal den eigenen Warengruppenbaum verwenden. Oder auch den Warengruppenbaum eines Lieferanten, denn AnSyS.B4C verwaltet bei entsprechender Bereitstellung der Daten durch Lieferanten, auch derer Katagorienbäume.
Oder man stellt den Kataloggruppenbaum seines Magento-Webshops komplett neu auf. Die Oberfläche von AnSyS.B4C hilft dabei, dies zeitsparend zu bewerbstelligen.
In diesem Zuge können bei den Kataloggruppen nicht nur die Namen, sondern auch SEO-wirksame Beschreibungen, Stichworte und Metadaten hinterlegt werden.

Aber auch die Artikeldaten benötigen für deren Verwendung in einem Webshop üblicherweise etwas Aufbereitung, denn die kaufmännischen Artikeldaten, wie Sie in Belegen verwendet werden, sind meist wenig verkaufsfördernd.

Deshalb wurde den Artikeldaten in AnSyS.B4C eine komplette kleine Katalogdatenverwaltung spendiert, in der es eine Reihe frei benennbarer und konfigurierbarer Text gibt. Außerdem können dem Artikel Bilder mit frei definierbaren Bildtypen zugewiesen werden. Man kann zum Beispiel gut zwischen Artikelbildern, Anwendungsbildern und verschiedenen Bildansichten über den Bildtyp unterscheiden.
Wenn ein Artikel als Hauptartikel fungiert (z.B. Kleidung in verschiedenen Farben und Größen oder Kosmetik in verschiedenen Packungsgrößen), dann haben unsere Anwender über die Katalogdaten noch einmal Zugriff auf die zugeordneten Unterartikel.
Cross-Sellings- und Up-Sellings sowie andere Beziehungen zwischen Artikeln, die im Magentoshop angezeigt werden sollen (z.B. Ersatzteile einer Küchenmaschine) lassen sich über frei konfigurierbare Artikelrelationen abbilden. Sie legen solche Relationen an und füllen Sie mit Daten. Über die Configuration des Katalogs wird festgelegt, welche Relationen in den Magentoshop exportiert werden und wofür sie verwendet werden.
Und natürlich kann jeder Artikel in jedem Katalog zu anderen Konditionen angeboten werden. Auch zu den Verkaufskonditionen bietet die Karte “Katalogdaten” des Artikelstammdatensatzes einen Zugang.

So oder anders könnte ein fertig aufgebauter Katalog für die Verwendung in einem Magento-Webshop aussehen: Links der Baum der Kataloggruppen und recht die in einer Kataloggruppe zu präsentierenden Artikel. Dabei kann jeder Artikel auch in mehreren Kataloggruppen stehen, eine Weihnachtsbaumbeleuchtung zum Beispiel in den Gruppen Beleuchtung, Weihnachten und Schnäppchen.
Am einfachsten kommen sie Artikel per Drag-and-Drop aus der Artikelsuchmaske in den Katalog.

Voila. Mit diesem Dialog kann der Datenaustausch zwischen Magento Webshop und AnSyS.B4C gestartet werden.

Mit der Option “Artikel in den Shop laden” werden die Artikeldaten zwischen beiden Systemen abgeglichen.
Gesperrte Artikel werden aus dem Magentoshop entfernt. Neue Artikel werden in den Magentoshop geladen. Auch Datenänderungen aus dem AnSyS.B4C werden in den Shop übertragen. Neue Bilder werden übertragen, nicht mehr aktive Bilder werden entfernt.

Die Option “Bilder abgleichen” für führt hingehen eine komplette Überprüfung durch, ob die Bilder im Webshop noch mit denen im ERP identisch ist und tauscht sie erforderlichenfalls aus.

Die Option “Aufträge aus dem Shop laden” überträgt alle neu eingegangenen Aufträge in das AnSyS.B4C Die Identifikation der Kunden arbeitet dabei über die angegebene Email-Adresse. Existiert die angebenene Email-Adresse bereits in AnSyS.B4C wird der bereits vorhandene Kundendatensatz verwendet. Ansonsten wird ein Kunde neu angelegt.
Außer dem Auftrag selbst werden auch die ggf. vorhandenen Transaktionsnummern der Zahlungsabwicklung an AnSyS.B4C übertragen. Dadurch kann die Kontrolle des Zahlungsprozesse im weiteren Verlauf durch die API-Anbindungen aus AnSyS.B4C erfolgen.

Derzeit existieren solche Anbindungen bereits für:

  • BillSAFE (Factoring)
  • PayPal
  • PAYONE (alle zahlungsarten insbesondere Kreditkarten) und
  • Mediafinanz ( Inkasso)

Und natürlich ist auch das “Abgleichen der Bestände” eine Option des Datenaustausches, da die angebotenen Artikel auch auf anderen Plattformen verkauft werden könnten und Wareneingänge stattfinden, sollte die Bestandführung dem AnSyS.B4C als zentraler Software überlassen werden.